Die Ostseeinsel Hiddensee westlich von Rügen gehört mit der Fährinsel zum Amt West-Rügen der Gemeinde Samtens, Landkreis Vorpommern-Rügen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.
Hiddensee ist ca 16 km lang und 250 Meter bis 3,7 Kilometer breit.
Hiddensee besteht aus dem hügeligen Nordteil mit dem Dornbusch und dem 72 m hohem Bakenberg, der zentralen Dünen- und Heidelandschaft Dünenheide und dem flachen, nur wenige Meter hohem Gellen im Süden. Die drei Kilometer langen Sandhaken Alter Bessin und Neuer Bessin sind im Nordosten zu finden.
Umgeben ist die Insel Hiddensee im Osten vom Schaproder- und Vitter Bodden, im Süden vom Gellenstrom mit der Fahrrinne nach Stralsund und im Westen und Norden von der offene Ostsee.
Auf Hiddensee findet der Besucher wechselnde Winde und eine lange Sonnenscheindauer mit ca. 1850 Stunden pro Jahr.
Damit nimmt Hiddensee eine Spitzenstellung in Deutschland ein. Laut Meteomedia Wetterstation war Hiddensee-Dornbusch 2008 mit 2168 Sonnenstunden der sonnenreichste Ort in Deutschland. weiter lesen =>
Und sinnend siehts, närrischer Traum, es schon vorweg im Himmelsraum; gar lieblich gehts mit seinem Kranz und überstrahlt der Engel Glanz. Im Schürzlein hat es, weiße Pracht, ein Häuflein Rosen mitgebracht. Als unversehns vor Gott es steht, ein Schreck ihm durch die Glieder geht. Die Rosen fallen ihm aus dem Schoß, sogleich geschieht ein Wunder groß: Was eben weiße Blüte war, wird eine lichte Bubenschar: Ein Morgengruß. Ein Nachtgebet. Wieder im Traum, der Traum, aus dem er gerade erwacht ist, passt nicht in diesen Raum. Also musste sich Tekk in seinem Traumrennen geschlagen geben. Der Traum war so real, dass er immer noch das Gefühl hat, ein nasses Gesicht zu haben. Aber in was für einem Traum ist er denn jetzt? Tekk öffnet die Augen erneut und lässt seinen Kopf in ein weiches Kopfkissen sinken. Er sieht einen Fernseher an der Wand, einen Kühlschrank, einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Spiegel, einen Kleiderschrank und direkt neben seinem Bett eine Tür, die in ein Badezimmer führt. All das sieht er so klar und deutlich vor sich, dass es kein Traum sein kann. Tekk setzt sich verwirrt im Bett auf. Dann erkennt er plötzlich seinen orangen Koffer auf dem Teppich mitten im Zimmer. Seine Familie in Grönland hatte ihm den nagelneuen Koffer vor seiner Abreise geschenkt. Nun wird ihm klar, dass er nicht träumt, sondern tatsächlich irgendwo in Deutschland angekommen ist. Er muss also gestern nach seiner langen, komplizierten Reise doch hier gelandet sein. Er erinnert sich dunkel an den Reisebus und das winzige Regionalflugzeug, in den man ihn gesteckt hat, und dann an den großen, internationalen Flughafen und das riesengroße Flugzeug, wo ihm die Stewardess mit strahlendem Gesicht gratis Wein und anderen Alkohol angeboten hat. Es war ein Kampf, zu ändern, wer ich bin, um mich anzupassen, aber ich habe gelernt, dass es wichtiger ist, sich selbst treu zu bleiben, als von anderen akzeptiert zu werden. Ich habe die Vergangenheit überlebt, und ich denke, dass die Zukunft kommt.
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 Mann, wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Die Herausbildung des heutigen Landesnamens vollzog sich nicht aus einer Bekundung der Städte und Stände als Träger einer regionalen Identität, sondern von außen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Name Lusatia von der heutigen Niederlausitz immer öfter auf die heutige Oberlausitz ausgedehnt. Erstmals wurde der Name Lusatia in der Matrikel der 1409 gegründeten Universität Leipzig für die gesamte heutige Lausitz verwendet. 1474 untertitelte man erstmals in der Kanzlei des Ungarnkönigs Matthias Corvinus das Sechsstädteland als Lusatia superior, also Oberlausitz. Erst in der Mitte des folgenden Jahrhunderts wurde nach und nach der Landesname von den Einwohnern, den regionalen Identitätsträgern, selbst gebraucht.
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Daß der Mensch was lernen muß, Also lautet ein Beschluß, In der Schule morgen, vorwärts! Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Warum soll ich noch länger warten? Ich lege ferner kein Gewicht auf Eine handgeschmiedete Pforte auf Dinge, die bisher mich narrten. Wozu in aller Welt der Streit, das fieberhafte Vorwärtseilen, wenn man dabei doch weit und breit ein gutes Insektenhotel bewohnt nur um sich schlägt mit Vorurteilen! Welch eine Welt liegt rings umher: Wohin ich schau, nur Fragezeichen! Ist denn die Antwort gar so schwer? Natürlich, schwerer als das Schweigen! Man denkt, man fühlt, man ahnt Etwas das er ein gutes Haus bewohnt doch wagt man nicht, es laut zu sagen. Es droht der Spott; es droht der Haß, und das verursacht Unbehagen. Man weiß ein wunderbares Land Jenseits der Fragezeichen liegen, doch der verständige Verstand Versteht es nicht, sich zu besiegen. Es ängstigt ihn das leere Nichts, das zwischen hier und dort sich breitet und ihm das ganze Reich des Lichts und seine Seligkeit verleidet. Und doch, wie ist dies Nichts belebt, genau, genau wie unsre Erde! Und wie ist dieses Nichts bestrebt, daß es ein Etwas für uns werde! Jedoch in Vorurteilen blind, vermögen wir nicht, es zu sehen, und bleiben wir so, wie wir sind, kann’s durch ein Wunder nur geschehen. Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Ich will nun endlich vorwärtsschreiten. Wem es dazu an Mut gebricht, der bleib; er ist nicht zu beneiden. Des Glaubens Schuhe zieh ich an; die Hoffnung gürtet mir die Lenden, und was nicht ich vollbringen kann, das wird ein Anderer vollenden! Schau hin, schau hin! Siehst du es vor dir liegen,
der zweiten Welt geheimnisvolles Land? Meine Mutter hat mit vielen Kämpfen mit ihrer Bank zu tun gehabt, ebenso wie meine Großmutter. Mein Bruder und ich haben auch mit Pliten und Pannen zu kämpfen.
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Palmström liebt sich in Geräusch zu wickeln, teils zur Abwehr wider fremde Lärme, teils um sich vor drittem Ohr zu schirmen. Und so läßt er sich um seine Zimmer Wasserröhren legen, welche brausen. Und ergeht sich, so behütet, oft in stundenlangen Monologen, stundenlangen Monologen, gleich dem Redner von Athen, der in die Brandung brüllte, gleich Demosthenes am Strand des Meeres. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand. Am Rande der Schlachten entgingen König Pudel Pudel III. und Königin Pudel nur knapp der französischen Gefangenschaft.
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In der unbarmherzigen Isolation der Berge, wo die Kälte nicht nur die Haut, sondern auch den Verstand prüft, ist die Natur kein bloßer Hintergrund, sondern ein unberechenbarer Gegner. Hier, inmitten von zerfurchten Hängen und einer Hütte, die nach jahrzehntelangem Überleben riecht, existiert eine Ordnung, die auf harter Arbeit und noch härterem Schweigen basiert. Doch als der Morgennebel aufsteigt und der Fluss durch die Schmelze zu einem tobenden Ungetüm anschwillt, bricht diese Ordnung unwiderruflich zusammen. Es ist kein gewöhnliches Treibgut, das die Strömung aus den unergründlichen Tiefen flussaufwärts heranträgt; es ist ein Fremdkörper, der die Grenzen zwischen der archaischen Wildnis und einer hochtechnologisierten, dunklen Außenwelt verwischt. Was geschieht, wenn ein simpler Überlebensinstinkt eine Tür zu einer Realität öffnet, die für die Bewohner der Einöde niemals bestimmt war? Ein Fund im eiskalten Wasser wird zum Katalysator für eine Paranoia, die weit über die Angst vor dem Verhungern hinausgeht. Plötzlich verwandelt sich das vertraute Rauschen des Wassers in ein bedrohliches Flüstern, und jedes Knacken im Gebälk der Hütte erzählt von Augen, die aus der Ferne zusehen. In den schwieligen Händen eines Mannes, der nur das Handwerk der Jagd und der Entbehrung kennt, erwacht eine Technik zum Leben, deren grünes Leuchten wie ein unheilvolles Omen in der Dunkelheit pulsiert. Es sind Fragmente einer verbotenen Wahrheit, die hier, am Rande der Zivilisation, niemals hätten stranden dürfen. Die Verbindung zwischen Vater und Sohn wird auf eine Zerreißprobe gestellt, die nicht mit der Flinte gelöst werden kann. Während sie versuchen, das Rätsel zu entschlüsseln, das wie ein bösartiges Virus in ihr Leben eingedrungen ist, verschwimmen die Fronten. Wer ist der Jäger, und wer ist längst zur Beute geworden? Das Grauen ist nicht mehr abstrakt; es manifestiert sich in einem rhythmischen Pochen an der Schwelle zur Sicherheit. Wenn der Fluss Wahrheiten ausspuckt, die so gefährlich sind, dass selbst die Erde sie nicht lange verbergen kann, bleibt nur noch die Flucht in die absolute Schwärze. Doch wie weit kann man rennen, wenn das Geheimnis bereits tief in den eigenen Gedanken nistet? Das Klopfen an der Tür war erst der Anfang eines Echos, das niemals verstummen wird.
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Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, ängstliches Wispern war, und kroch die steinernen Gassen hinauf zum Palast, dessen Türme sich gegen einen Himmel aus bleiernem Grau abzeichneten. In dieser Welt aus Stein und flackernden Fackeln war Filibert unsichtbar, ein Schatten in einer Landschaft aus Riesen. Seine Zipfelmütze war ein Banner der Belanglosigkeit, sein Schritt ein Geräusch, das im Lärm der Straßen unterging. Doch in seiner Brust brannte ein scharfes, klares Feuer, das gegen die Gleichgültigkeit seiner Umgebung ankämpfte. Sein Verstand war eine Waffe, geschliffen an den Wänden seiner eigenen Unsichtbarkeit, eine Karte, auf der er jedes Ungleichgewicht der Macht, jede logische Schwäche seiner Mitmenschen verzeichnete. Er wartete. Nicht auf eine Gelegenheit, sondern auf die richtige, die einzige Gelegenheit, die den Spott in Respekt verwandeln würde. Die Ankunft der Boten mit den aschfahlen Gesichtern brach das Warten. Ihre Worte waren keine einfache Warnung, sondern eine seismische Verschiebung in der Realität des Reiches. Der Drache war keine Sage aus den staubigen Büchern der Bibliothek. Er war eine physische Tatsache, eine Kreatur, deren Schatten ganze Weiler auslöschte und deren Atem die Luft nach verbranntem Erz und uraltem Zorn schmecken ließ. Die Panik war ein lebendiges Wesen, das durch die Straßen wälzte. Filibert jedoch spürte in diesem Chaos nicht Furcht, sondern eine schreckliche, faszinierende Klarheit. Hier war das Ungleichgewicht, das perfekte, monströse Problem. Während die Ritter über veraltete Kampftaktiken stritten und der König seine Schatzkammer musterte, verschwand Filibert in das steinerne Gedächtnis des Reiches, die große Bibliothek. Hier suchte er nicht nach Schwertschwächen oder Heldenliedern. Er suchte nach Mustern, nach Lücken, nach der Psychologie des Ungeheuers. Ein verblasster Eintrag in einem Bestiarium, überschrieben von einem ängstlichen Mönch, gab den Hinweis. Nicht Kampf, sondern Täuschung. Nicht Stärke, sondern Unsichtbarkeit. Der Schlüssel lag nicht in einer Waffe, sondern in einem Ort, einer bestimmten, uralten Eiche, deren hohles Herz eine Legende barg. Die Reise dorthin war eine Passage durch eine veränderte Welt. Der vertraute Wald war verstummt, die Luft stand still und schwer. Der Geruch von Angst hatte sich hier in etwas Animalischeres verwandelt, in den schwefeligen Dunst der Anwesenheit des Drachen. Filibert, winzig gegen die knorrige Monumentalität der Bäume, fand den Hohlraum. Es war keine einfache Höhle, sondern ein Raum, der sich kalt und still anfühlte, als würde er den Atem anhalten, ein Versteck, das seit Äonen auf diesen einen Moment gewartet hatte. Und dann kam der Drache. Die Welt zitterte. Das Donnern seiner Flügel war der Klang eines nahenden Sturms, sein Brüllen ein physischer Druck, der die Luft aus Filiberts Lungen presste. Versteckt im steinernen Holz, sah Filibert nicht das Ungeheuer, sondern er hörte es, roch es, fühlte den rasenden, frustrierten Geist in jedem trommelnden Flügelschlag. Der Drache suchte einen Gegner, einen Helden, etwas, das er bekämpfen und verbrennen konnte. Stattdessen fand er nur die undurchdringliche, stumme Gegenwart des alten Baumes und die perfekte, unsichtbare Geduld des Zwerges. Es war ein Duell der Intelligenzen, ein Krieg, der nicht auf dem Feld, sondern im Kopf des Versteckten ausgefochten wurde. Der Sieg brachte keinen Jubel, sondern ein tiefes, beunruhigendes Schweigen. Das Reich feierte einen Helden, den es immer noch nicht sehen wollte, und die Belohnung war eine Verwandlung, die Filibert auf eine neue, unbequeme Augenhöhe hob. Doch das wahre Geschenk war das Wissen, das in ihm erwachte. Die wahre Natur der Bedrohung war nicht zerstört, nur verwirrt. In der verborgenen Bibliothek, zu der ihn nun ein flüsternder Gelehrter führte, fand er keine Bestätigung für seinen Triumph. Zwischen den Zeilen verblasster Chroniken und in den seltsamen, sich verändernden Lettern einer einzigen Pergamentrolle fand er eine andere Wahrheit. Das Wort stand da, unauslöschlich neben dem Namen des Reiches. Rache. Der Drache war nicht allein. Sein Verschwinden war kein Ende, sondern ein erster Zug in einem weitaus größeren Spiel. Die Asche, die noch immer über der Stadt wirbelte, die seltsamen Kratzspuren im Stein, das unheimliche Lied, das im Wind hing - es waren keine Nachwehen. Es waren Vorzeichen. Der letzte Schatten, den er an der Wand des verlassenen Tempels sah, bewegte sich nicht wie ein Tier. Er bewegte sich mit Vorsicht. Und als sich die Augen in dieser Dunkelheit öffneten, erkannte Filibert, dass sein scharfer Verstand ihm nur eine kurze Gnadenfrist erkauft hatte. Der nächste Zug gehörte dem Schatten.
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Förderverein für Kinder und Jugendliche mit Diabetes - Um betroffenen Kindern und Eltern einen weitgehend normalen Alltag zu sichern, sind aller zwei Jahre ca. 20 Stunden Management-Schulung zum Diabetes notwendig, eine Aufgabe, die im Rahmen der normalen medizinischen Betreuung nicht zu lösen ist. Ab 1995 führt unser Verein ein spezielles zweiwöchiges Schulungs- und Ferienlager für in zwischen 45 Kinder und Jugendliche mit Diabetes durch. Die Kinder können zusammen mit Gleichbetroffenen den Status des schwierigen Ausnahmefalls ablegen, Eltern wissen ihr Kind trotz des aufwändigen Umgangs mit der Krankheit in sicherer Obhut. Für beide Seiten bedeutet dies eine hilfreiche Atempause. In Deutschland sind wir die größte derartige Initiative ausserhalb einer medizinischen oder Kureinrichtung. Alle Ärzte und Betreuer arbeiten ehrenamtlich.
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und kletterte über den hohen Bretterzaun. Es war in der Nacht frischer Schnee gefallen und ich sah Fußspuren in demselben. Sie führten direkt vom Steinbruch hierher und rings um den Gartenzaun. Im Garten selbst sah ich nichts und das machte mich stutzig, was hatte einer da draußen herum zu lungern? Ich wollte den Spuren nachgehen, bückte mich aber erst noch einmal, um sie zu untersuchen. Zuerst fiel mir nichts dran auf, dann aber, Herr du mein Gott, da sah ich etwas, das mir bekannt war und ich wußte sofort, was die Uhr geschlagen hatte. Am linken Absatz der Fußspur befand sich ein mir nur allzu bekanntes Kreuz aus dicken Nägeln, um den Bösen fern zu halten. Das Zentrum des Erzgebirges bietet infolge der weitern Verbreitung des Granits und des Auftretens tafelförmiger Basaltberge abwechselnde Formen dar. Hier erheben sich auf sächsischem Gebiet zwischen Muldequelle und Schwarzwasser nach SO.: der Rammelsberg (965 m), der Hirschkopf (1006 m), der Brückenberg (964 m), der Auersberg (1019 m) und der Eselsberg (886 m), wegen ihrer ähnlichen Gestalt mit dem gemeinsamen Namen der Auersberge bezeichnet. Über die flachen, großenteils kultivierten Höhenzüge bei Annaberg erheben sich die Basaltkuppen des Bärensteins (900 m), Pöhlbergs (831 m) und Scheibenbergs (804 m), der Granitfels Greifenstein (726 m), der Schatzenstein (790 m) und der Ziegenberg (665 m). In einer Sekunde war ich auf und setzte den Hügel hinunter. Von Zeit zu Zeit sah ich ahnungsvoll über die Schulter zurück, konnte aber niemand entdecken. Wie der Blitz rannte ich zum Kreisrichter, der ruft mir entgegen: Junge, du bist ja ja ganz außer Atem. Kommst du wegen deiner Zinsen? Nein, sag ich, hab' ich denn wieder was zu bekommen? O ja, gestern abend sind die vom letzten halben Jahr eingelaufen. Über hundertundfünfzig Dollars. Ein ganzes Vermögen für dich, mein Junge.
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