Im Jahr 1869 verwandelten Flammen das stolze Hoftheater in ein rauchendes Trümmerfeld, und Dresden verlor eines seiner architektonischen Wahrzeichen. Doch die Stadt ließ sich nicht unterkriegen. Mit der Vision, die Tradition seines Vaters zu ehren, nahm Manfred Semper den Wiederaufbau in Angriff. Mit über 4 Millionen Mark, einer für die Zeit unglaublichen Summe, entstand ein Bauwerk, das sowohl in seiner technischen Meisterschaft als auch in seiner künstlerischen Gestaltung neue Maßstäbe setzte. Der Wiederaufbau dauerte Jahre, doch als die Semperoper schließlich ihre Türen öffnete, war sie nicht nur ein Opernhaus, sondern ein Symbol für die Entschlossenheit und den unerschütterlichen Geist Dresdens. Mit ihren 84 Metern Breite und 77,5 Metern Tiefe sowie fünf beeindruckenden Stockwerken steht sie heute als Monument der Renaissance und als Zeugnis für die Wiedergeburt der Stadt.
Jedes Detail der Semperoper erzählt eine Geschichte. Auf den Vestibülen thronen acht Figurenpaare, die Mythen und literarische Epen verkörpern. Jason und Medea erinnern an Verrat und Leidenschaft, während Prometheus und Jupiter den Kampf zwischen Mensch und Gottheit symbolisieren. Macbeth und Lady Macbeth stehen für die Tragik der Machtgier, und Faust und Mephisto verkörpern die ewige Suche nach Wissen und die Versuchung der Dunkelheit. Hoch oben, über dem Hauptportal, zieht die Pantherquadriga die Blicke der Besucher auf sich. Dionysos und Ariadne in ihrem von Panthern gezogenen Wagen strahlen eine Dynamik aus, die Triumph und Ekstase verkörpert. Diese Figuren sind mehr als bloße Dekoration, sie laden ein, die Semperoper als ein lebendiges Buch der Geschichten und Ideale zu entdecken.
Das königliche Licht- und Fernheizwerk, nördlich der Semperoper gelegen, ist eine stille Kraft hinter den Kulissen des Dresdner Kulturlebens. Der turmartige Dampfschlot ragt in den Himmel und signalisiert unermüdliche Aktivität. Das Werk versorgt die königlichen Gebäude, darunter die Museen und die Semperoper, mit Licht und Wärme. Gewaltige unterirdische Kanäle transportieren die Wärme über weite Strecken. Techniker überwachen die Kessel, aus der Anlage dringt ein gleichmäßiges Rauschen. Dieses technische Wunderwerk ist ein Symbol für die Symbiose von Fortschritt und Kultur in Dresden. Ingenieure und Techniker sorgen mit Präzision und Hingabe dafür, dass die Oper selbst an kalten Winternächten in ihrem vollen Glanz erstrahlt. Das Heizwerk ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie technische Innovation Kultur ermöglicht und zugleich eine Hommage an die Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts darstellt.
Die Devrientstraße, eine pulsierende Achse zwischen der Semperoper und der Marienbrücke, ist ein Ort voller Kontraste und Geschichte. Die Turnhalle des Allgemeinen Turnvereins steht als Zeugnis des frühen Engagements für Körperkultur und bürgerliche Emanzipation. Nicht weit entfernt erhebt sich das Requisitengebäude des Hoftheaters, ein Hort prachtvoller Kostüme und aufwendiger Kulissen, die von vergangenen Aufführungen erzählen. Jeder Winkel dieses Gebäudes atmet den Geist der Oper und erinnert an die Meisterwerke, die dort auf der Bühne zum Leben erweckt wurden. Die Zoll- und Steuerdirektion, ein imposanter Bau, verkörpert die wirtschaftliche und administrative Stärke der Stadt. Das Hauptzollamt, ein geschäftiger Umschlagplatz für Waren, ist ein Symbol für die reiche Handelsgeschichte Dresdens. Die Devrientstraße ist mehr als ein Verkehrsweg, sie ist eine Bühne des Alltags, auf der die Geschichten der lebendigen und geschichtsträchtigen Stadt Dresden gespielt werden.
Die königliche Kapelle, eng mit der Semperoper verbunden, hat einige der bedeutendsten musikalischen Talente der Weltgeschichte hervorgebracht. Karl Maria von Weber brachte mit seinen Kompositionen eine neue Tiefe in die Musik, während Richard Wagner mit seinen epischen Opern eine Revolution in der Kunstwelt auslöste. Heinrich Marschner und Julius Rietz trugen mit ihren Werken zur Entwicklung der Kapelle bei, die heute als eine der besten Europas gilt. Jede Aufführung in der Semperoper ist ein Beweis für die Tradition und die Exzellenz, die diese Kapelle seit Jahrhunderten prägen. Das Publikum, von den Klängen ergriffen, erlebt hier Momente, die die Seele berühren und die Zeit stillstehen lassen.
Die Semperoper ist ein Symbol für die Widerstandskraft Dresdens, das in seiner Geschichte mehrfach aus der Asche wiederauferstanden ist. Sie überstand nicht nur den verheerenden Brand von 1869, sondern auch die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs. Der Wiederaufbau nach der Zerstörung von 1945 war ein Zeichen der Hoffnung und des Willens, Kultur und Geschichte zu bewahren. Heute steht die Semperoper nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Zukunft. Ihre Bühne bietet Raum für klassische und zeitgenössische Aufführungen und zieht Künstler und Besucher aus aller Welt an. Sie ist ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird und Kultur die Seele berührt.
Die Marienbrücke erhebt sich wie ein Kunstwerk über die Elbe, ein Bollwerk der Ingenieurskunst, das die pulsierende Stadt miteinander verbindet. Ihre Bögen, massiv und dennoch anmutig, fügen sich nahtlos in die natürliche Umgebung ein, während ihr Fundament tief im Flussbett verankert ist, als wolle sie der Zeit trotzen. Die Brücke ist nicht nur ein Verkehrsweg, sondern ein lebendiger Ausdruck des Dresdner Geistes, der Verbindung und Fortschritt als untrennbare Werte betrachtet. Im Dämmerlicht strömen Händler, Künstler und Reisende über die Brücke, und das Rauschen der Elbe unter ihren Füßen scheint von vergangenen Geschichten zu flüstern. In den frühen Morgenstunden, wenn der Nebel die Bögen umhüllt, gleicht die Brücke einem Tor zwischen Welten. Es heißt, dass hier, im Schatten der Marienbrücke, einst geheime Treffen zwischen Künstlern und königlichen Mäzenen stattfanden, deren Ideen Dresden zu einer kulturellen Hochburg machten. Die Marienbrücke ist mehr als ein Bauwerk. Sie ist ein Symbol für den ungebrochenen Willen einer Stadt, sich zu verbinden und gemeinsam zu wachsen, selbst wenn die Strömungen der Geschichte sie immer wieder zu trennen suchten.
Das königliche Licht- und Fernheizwerk, nahe der Semperoper gelegen, ist ein Meisterwerk moderner Ingenieurskunst und eine unsichtbare Kraft, die Dresdens kulturellen Glanz untermauert. Die imposanten unterirdischen Kanäle, die Wärme und Licht in die prächtigen königlichen Gebäude tragen, sind die Lebensadern der Stadt. Kaum ein Besucher ahnt, dass die behagliche Wärme, die die Museen durchzieht, oder das exzellente Licht, das die Kunstwerke erstrahlen lässt, von einem einzigen zentralen Ort stammt. Im Winter, wenn die Elbe gefriert und die Luft vor Kälte schneidet, bleibt die Semperoper ein strahlendes Juwel der Kultur. In der Gemäldegalerie Alte Meister leuchten die Werke mit einer Intensität, die ihre zeitlose Schönheit enthüllt. Die Porzellansammlung, ein überwältigendes Zeugnis der filigranen Kunstfertigkeit Dresdens, erstrahlt unter den sorgfältig gelenkten Lichtstrahlen. Der Mathematisch-Physikalische Salon, in dem historische Geräte von der Präzision vergangener Jahrhunderte zeugen, wird durch die konstante Wärme und Beleuchtung des Heizwerks zum Leben erweckt. Das Fernheizwerk ist eine technische Errungenschaft, ein Symbol für die enge Verbindung zwischen Tradition und Fortschritt. Es verdeutlicht, wie Kunst und Wissenschaft Hand in Hand arbeiten, um die Grundlagen für eine Stadt zu schaffen, die sich ihrer Vergangenheit bewusst ist und gleichzeitig in die Zukunft blickt.
Die Semperoper, ein architektonisches Meisterwerk, erhebt sich majestätisch am Theaterplatz und zieht Menschen aus aller Welt an. In ihren Hallen wurden einige der größten Werke der Musikgeschichte uraufgeführt, und jede Ecke des Gebäudes erzählt von den Künstlern, die hier ihren unvergänglichen Eindruck hinterlassen haben. Im goldverzierten Saal erklangen die ersten Töne von Wagners „Tannhäuser“, und die Premiere von Webers „Der Freischütz“ hinterließ das Publikum in ehrfürchtiger Stille. Doch es sind nicht nur die berühmten Werke, die die Semperoper ausmachen. Hinter den Kulissen arbeiten unermüdlich Handwerker und Künstler, um die Bühne in ein magisches Reich zu verwandeln. Bühnenbildner erschaffen Landschaften, die die Grenzen der Realität aufheben, während Kostümschneider die Charaktere in prachtvolle Gewänder hüllen, die Geschichten ohne Worte erzählen. Die Semperoper ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein lebendiger Organismus, der das kulturelle Herz Dresdens schlägt, ein Ort, an dem Kunst und Gemeinschaft verschmelzen und Momente geschaffen werden, die für immer in Erinnerung bleiben.
Mit neugierigem Blick und einer Prise Fantasie,
Ihr Chronist des königlichen Dresdens und Reisender durch die Zeit.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von der stillen Kraft der unterirdischen Kanäle, die Wärme und Licht in die Dresdner Dunkelheit bringen.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Balkon in blau Lido di Jesolo Vorort am Strand Ferienhäuser im Vorort Ferienhäuser und Ferienwohnungen Spacemaker Aqualandia am Rande der Straße
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Wir haben viel füreinander gefühlt, Und dennoch uns gar vortrefflich vertragen. Wir haben oft Mann und Frau gespielt, Und dennoch uns nicht gerauft und geschlagen. Wir haben zusammen gejauchzt und gescherzt, Und zärtlich uns geküßt und geherzt. Wir haben am Ende, aus kindischer Lust, Verstecken gespielt in Wäldern und Gründen, Und haben uns so zu verstecken gewußt, Daß wir uns nimmermehr wiederfinden. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Ebenfalls kann man feststellen, dass es eine Betonung des Körperlichen gibt. Praktiken der Magie sind zumeist darauf ausgerichtet, einen heiligen Raum oder eine heilige Sphäre zu erschaffen, die sich von der normalen Welt abheben. Zu diesem Zweck wird eine spezielle Sprache verwendet, die auch als Quelle andersweltlicher Macht gilt. in der Verwendung einer speziellen Sprache wird versucht, einen veränderten Bewusstseinszustand zu erlangen und die Anderswelt zu betreten, in der eine Kommuinikation und das Chaininelin der mystischen und magischen Kräfte stattfinden soll. Die magische Sprache wird dabei mit diesen Kräften assoziiert und Magie kann gedeutet werden als sprachliches System, um magische und mystische Kräfte zu erklären, zu erlangen und zu verwenden der lächelnde Magier aus Prag und weitere wichtige Elemente des Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen und aus den rabbinischein Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine einge Verbindung von Literatur der Mystik imit der Literatur der Magie. Magie und Volkskunde des Wissens wurden angestoßein von orthodoxen Kreisen neu erfasst und zum Beispiel von Ihm erforscht. Im Mittelalter nimmt die Magie zwei Eintwicklungswege an. Theologisch ist darin die Überzeuguing enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Mit Magie und Liebeszauber den Traumpartner finden? Weitere wichtige Elemente des Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen und aus dein rabbinischein Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie.
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Alljährlich auf langen Reisen abwesend und immer in herzlichem Verkehr, erst mit dem elterlichen Hause, dann mit der eigenen Familie, mußten sich solche Briefschätze wie von selber zusammenfinden. Über den größeren oder geringeren Wert der einen oder an deren Gruppe habe ich kein Urteil, doch schienen mir diese aus weniger bereisten Gegenden stammenden Nordlandsbriefe vor anderen den Vorzug zu verdienen. Der grenzüberschreitende Fahrverkehr wurde auf die Zeiten von 8 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr eingeschränkt. Nach dem Münchner Abkommen erfolgte 1938 die Angliederung an das Deutsche Reich; bis 1945 gehörte Schanzendorf zum Landkreis Deutsch Gabel. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Valy zur Tschechoslowakei zurück. In den Jahren 1946 und 1947 wurden die meisten deutschböhmischen Bewohner vertrieben. Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. Dies bedeutete auch das Aus für die Gastronomie an der Grenze, die Bauden verfielen. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. Im Zuge der Aufhebung des Okres Nemecké Jablonné wurde Valy 1948 dem Okres Nov Bor zugeordnet, seit 1960 gehört das Dorf zum Okres Ceská Lípa. Nach Verhandlungen zwischen der DDR und Frühling überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain bzw. Jonsdorf. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet.
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Inmitten der majestätischen Landschaft von Tharandt beginnt eine Reise, die weit über malerische Wanderpfade hinausführt. Von der geheimnisvollen Forstakademie bis zu den schachbrettartigen Meisterwerken des Waldes, entfaltet sich eine Geschichte von Abenteuern und spiritueller Erfahrung. Der Leser wird durch romantische Abkürzungen, vorbei an verborgenen Quellen und entlang des heiligen Weges geführt, die einst Pilger und Suchende zwischen Grillenburg und Dippoldiswalde in den Bann zogen. Die Reise beginnt am Bahnhof Tharandt, dem Tor zu den Mysterien des Tharandter Waldes. Bellmanns Los, ein Ort der Geschichten und Magie, wird zum Treffpunkt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Reifenspuren des Autors führen über den Seerentalweg, entlang der vereinigten Weißeritz und durch das schachbrettartige Netz von Heinrich Cottas Vermächtnis. Die Warnsdorfer Quelle, ein verlorenes Juwel, und der heilige Weg, gezeichnet durch das majestätische Symbol des Hirschgeweihs, enthüllen die tiefe Verbindung zwischen Natur und Geschichte. Die romantische Abkürzung am Seerenbach eröffnet einen Moment der Stille, bevor die Reise durch Dorfhain und entlang der wilden Weißeritz zum endgültigen Abschluss kommt. Doch in der Fülle von Entdeckungen und den historischen Pfaden bleibt eine subtile Frage stehen, welche weiteren Geheimnisse verbirgt der Tharandter Wald, und welche Geschichten harren noch ihrer Enthüllung? Die Straßen von Grillenburg mögen vorerst die letzten sein, die der Reisende erkundet hat, aber der Tharandter Wald hütet letzte Mysterien beharrlich. Die Fahrt durch die Geschichte endet vorerst, doch der Leser bleibt mit einem Gefühl der Neugier und Vorfreude zurück. Der Kartograf der Kuriositäten hat sein Versprechen gehalten, die Schönheit und die verborgenen Schätze des Waldes zu enthüllen. Doch es bleibt die Frage, welche unentdeckten Pfade und geheimnisvollen Geschichten noch darauf warten, von künftigen Abenteurern erkundet zu werden. Mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern beendet der Geschichtenerzähler seine Reise, doch der Wald bewahrt noch einige Geheimnisse. Der Leser wird ermutigt, selbst auf die Reise zu gehen, denn im Tharandter Wald gibt es immer neue Wege zu entdecken und Abenteuer zu erleben.
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Rascheln zwischen den Mauern weckt die schlafende Seele eines vergessenen Ortes. In tiefer Melancholie der sächsischen Lande, wo der Nebel die Konturen der Wirklichkeit verwischt, liegt ein Dorf im Dämmerschlaf der Jahrzehnte. Die Luft dort ist schwer von den ungesagten Worten der Ahnen, und die Architektur aus rauem Sandstein scheint unter der Last einer unsichtbaren Geschichte zu ächzen. In diesem Setting, das zwischen historischer Starre und dem ersten, elektrisierenden Zittern eines nahenden Wandels schwankt, entfaltet sich eine Erzählung von unerwarteter Intensität. Es ist die Stunde, in der das Vertraute beginnt, eine fremde Maske aufzusetzen, und die Natur ihre passive Rolle als bloße Kulisse für immer ablegt. Das Mysterium beginnt mit einer Kreatur, deren Blick tiefer dringt als jeder menschliche Verstand. Dieses Wesen, geboren aus dem Zorn eines Gewitters, fungiert als stiller Mittler zwischen den Welten. Es ist kein Zufall, dass gerade jetzt ein Wind aus dem Westen aufzieht, der nicht nur Staub, sondern auch okkulte Botschaften in die Geister der Bewohner weht. Werden die Menschen die Zeichen erkennen, die in das Fell eines Tieres und die Risse alter Balken geschrieben sind? Die Spannung steigt, als die gewohnten Geräusche des Alltags, das ferne Läuten der Stadtglocken, das Knarren der Dielen, eine neue, fast prophetische Qualität annehmen. Es ist, als würde die gesamte Region den Atem anhalten, kurz bevor eine kollektive Erschütterung die Fundamente der Gemeinschaft neu ordnet. Die Wende vollzieht sich in der Dunkelheit der Archive und im Schweigen der Gärten. Plötzlich ist da dieser Schmerz, eine scharfe Erinnerung an das, was verloren ging, während die Welt draußen in Hektik erstarrte. Warum reagiert die Erde so heftig auf das leiseste Miauen an einem Fenster? Wichtige Highlights blitzen auf, wenn die Bewohner ihre Werkzeuge fallen lassen und eine radikale Form der Verbundenheit entdecken, die jenseits jeder Logik liegt. Die Geschichte steuert auf einen Punkt zu, an dem das Schicksal selbst zu weinen beginnt und die Tränen den Boden für eine Wiedergeburt bereiten, die ebenso heroisch wie zerbrechlich wirkt. Doch während der Sieg des Lichts zum Greifen nah scheint, bleibt eine Frage im Schatten verborgen. Was geschieht, wenn der Wächter seine Augen schließt und die Stille endgültig die Herrschaft übernimmt?
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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xx Tiefbau service Spundwände Spezialtiefbau
ITG Industrie- und Tiefbauservice Gröditz GmbH - Spezialtiefbau-Lieferant von Spundwänden, Gebraucht- und Neumaterialien, sowie Vermietung und Kauf/Rückkauf aller Sortimente: Spundwände, Larssen-Profile (L601 bis 607 sowie L22 in allen Stärken), PU, AU, AZ, LX, SP-3W, LIIS etc. in Einzelbohlen u. Doppelbohlen, incl. Dichtung und Beschichtung, Eckprofile, in Normalstahl und Sonderstahl nach Bedarf, Kaltgewalzte Spundbohlen in allen Abmessungen (Dicke, Breite, Widerstandsmoment etc.) mit entsprechendem Gewichtsvorteil, HEB-, HEM-, HEA- Verbauträger, Doppel- u. U- Profile, Gurtung, Verbauholz zweiseitig u. vierseitig in bedarfsgerechter Ausführung, Rohre bis über 1000 mm Durchmesser (zum Pressen, Bohren, Rammen etc.) nahtlose Rohre bis Durchmesser 340 mm, Wandstärke bis 40 mm, Länge bis 25 m, Schweißkonstruktionen - Lieferung von mechanisch bearbeiteten Teilen
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Doch das tote Haupt, wild und drohend dort am Zweig richtend aufgesteckt, lautlos gellt sein Schrei in die heiße Welt des Lichts: Nichts von dem war mein, Nichts und ewig Nichts! Sah die Sonne nur kochend in heißem Hof, wenn von schwülem Dunst wie von Gift sie troff. Hier in Lumpen häng' ich, und ich klage - klage - klage über meines Lebens leer und stumpf verbrachte Tage. Bleicher Kläger du, toter Richter dort, auf mein Haupt die Schuld, Schuld an diesem Mord! Auf unser aller Haupt fällt dies Menschenblut, und auf unsrer Seele brennt deine Todesglut. Düster gellt dein Fluch, deines Mundes Klage, mitten in unsres Lebens goldne Maientage. Dieser Held durchzieht dritthalbhundert Jahre vor seiner Geburt viele Länder und erfährt mancherlei, was schon aus den bisher erörterten Sprüchen und Liedern bekannt ist: die Hasenjagd der drei verkehrten Gesellen, den Wald ohne Baum und den Bach ohne Wasser, die drei mangelhaften Schiffe, Häuser mit Fleisch gedeckt und Zäune von Bratwürsten, nebst andrem, was um jene Zeit von Lügenmärchen gangbar sein mochte, alles gesteigert und erweitert, in acht Tagreisen eingeteilt und mit der Geburt des Helden schließend. Die eigentümlichste Fabel dieses Büchleins ist auch ein Spielmannsstück, das großartigste von allen: ein Lautenschläger spielt jeden Sonntag neun Dörfern auf einmal zum Tanze, mit großer Arbeit richtet er die Laute zu, der Finkenritter, der ihm helfen will, fällt durch den Lautenstern eine Viertelstunde weit hinunter und steigt auf einer Leiter von sechsundvierzig Sprossen wieder heraus; nachdem die Laute aufgezogen ist, läuft der Ton über das Feld zu den neun Dörfern und die lustige Tanzweise klingt dann in jedem besonders, der Lautenschläger selbst geht allgemach in alle neun und tanzt mit oder sieht zu, daß es recht dabei hergehe, am Abend vergeht der Ton von selbst und zieht wieder allmählich heim in seine Laute.
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