Inhalt Entstehungsgeschichten Mission Albertinische Contingent Alpen Brandenburg Altenburg Eisenbahn Altenburg Bilder Index Altenburg Beschwerde Inhalt Amt Ernestinische Angebote Jahreszeit Datenschutz Familie Anton Fahren Arme Auflauf Eifersucht Aufrechthaltung Gebirgige Ausflugsziele Ausflugsziele Ausflugsziele Flutwelle Ausflugsziele Dresdener Ausschreitungen Blue Erzherzog Barrikaden Gridlayoutscrollablecontent Bau Bilder Index Befreiung Europa Beistand Impressum Berg Content Network Burgau Kinetic Melanie Eisenbahnlinie Gridlayoutscrollablecontent Koburg Dresden Hennebergische Eisenach Italien Enthuellung Italien Erholung Italien Erzgebirge Herzog Network Erzgebirge Jena Finanzlage Jena Flugzeug Grundsteuer Mondkinder Fortschritt Italien Frankfurter Koenigreich Freundschaft Koenig Frieden Herzogin Sitemap Friedrich Koenigswuerde Fuerstencongress Landtage Fussvolk Herzogs Generalhauptkasse Kleinanzeigen Georg Jagd Network Geschichte Jagdschloss Gesellschaft Herzogthum Gesetz Kanzler Network Gesetzgebung Kirchenrath Gotha Hildburghausen Grenzstreitigkeiten Krieg Italien Lido Militaergerichtsordnung Provinz Jacuzzi Sachsen Register Urlaub Karlovy Missstimmung Koenig Nothstandes Koenigreich Oestereich Sachsen Krieg Krone Network Sachsen Kunst Lagune Landesvertretung Landtag Ministerium Landtag Minister Landtag Landtag Politik Landtagswahlen Neuanfang Reise Leipzig Regierungsbevollmaechtigte Lesen Prag Liberale Osterland Linientruppen Reisen Lutherische Prag Urlaub Maerzbewegung Prager Markusplatz Niederlage Meiningen Reise Militaer Prater Militaer Reise Worte Militaeretat Protest Mineralquelle Reise Petition Prinzessin Rechtshilfe Staatsverwaltung Reichsverfassung Reise Statistisches Religionsfrieden Venedig Residenzschloss Saechsischer Ritter Saechsische Webhosting Roemhild Urlaub Rostock Stillstand Ruecktritt Schlacht Saalfeld Tuer Sachsen Schlacht Sachsen Venedig Sachsen Tzschirner Sachsen Venedig Sachsen Urlaub Sachsen Venedig Sachsen Venedig Sachsen Transit Sachsen Sachsen Sachsen Schmalkaldischer Sachsen Venedig Sachsen Schule Webdesign Sachsen Venedig Sachsen Urlaubsbilder Wien Schiff Wiedereinfuehrung Sommersprossen Wien Venedig Wien Venedig Wien Verabschiedung Wien Vereidigung Vereinigung Wissenschaft Vereinigung Vertheilung Wien Vertrag Wien Virus Wien Volksbewaffnung Vorschrift Wien Wahlsystem Wittenberger Webdesign Zollverein Webhosting Weimar Weimar Weissenfels Werrabahn Werrabahn Wien Rialtobruecke
Seelenvoll neigt dämmernd des Himmels Lichtblau sich zur Erdnacht nieder im Blumenkelche; Laub an Laub, schwertauende Blätter, wie sie flüstern im Schlafe! Will es Frühling werden, und kommt ihr wieder, ihr aus mildern Zonen gesandte Tage, von der holden Lerche verkündigt, kommt ihr, kommt ihr doch wieder? Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf z. B. durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze. Der Fußsoldat benötigte Helme mit besserem Gesichtsfeld, da er meist in dichten Formationen kämpfte. Die Qualität der Harnische reichte von der Massenproduktion für einfache Fußsoldaten bis hin zu maßgeschneiderten aufwendig verzierten Einzelstücken, die einen hohen Repräsentations- und Prestigewert für den Besitzer hatten. Sömmerda, früher auch als Groß-Sömmerda bzw. Großensömmern bezeichnet, gehörte seit 919 dem Kloster Fulda. 1342 kam der Ort in den Besitz der Grafschaft Schwarzburg, die ihn 1418 an die Stadt Erfurt verkaufte, zu dessen Besitz es nun als Exklave mit Schallenburg gehörte. Rohrborn gehörte ursprünglich dem Erfurter Augustinerkloster und wurde 1466 dem Erfurtischen Amt Sömmerda angegliedert. 1765 wurde das Amt Sömmerda mit dem Amt Vippach vereinigt. Durch den Wiener Kongress kam das ehemalige Amt Sömmerda im Jahr 1815 zu Preußen und wurde dem Landkreis Weißensee angegliedert, das ehemalige Amt Vippach wurde hingegen an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach abgetreten. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen!
[…]
weiterlesen =>
Geheimer Mondschein unter Mittagsstrahlen, mit sachter Muschel, fahl wie Dämmerung, erstaunt dich Aphrodites naher Schwung auf eigner Rhythmen Flügeltum bei Qualen. Es dunkle nie ein Blut in Kupferschalen, das du, Verwundeten zur Linderung, als Güte Narben schloß, durch Hilfesprung in Obhut nahmst, auf lichtblauen Sandalen! Der Atem Hellas' über Sonnenbuchten bewog deiner Gebietung klarem Strom, um Schönheit schluchzend, Berge zu durchschluchten. Geklungne Wonne aus geliebtem Rom, das deine Hülle ewig schützend hülle, gabst du der Hügelburg mit Dankesfülle. Dämmerung was ist das Besondere daran? Nach dieser Feierlichkeit wurden die Tafeln geordnet, wo das Ganze einem wohlversorgten Lustlager glich, und wo Tausende ihre Pokale auf ein noch recht langes Leben des geliebten Königs erhoben und leerten. Doch auch die in der Mondnacht liegenden Gebiete sind nicht komplett unsichtbar. Herrliche Toaste wurden durch den Hofrat Böttger und andere ausgebracht. Nachmittags gegen 4 Uhr stellten sich die Greise nochmals vor das Bild des Königs, und nachdem der Schullehrer Hapatzky aus Oberlichtenau eine Rede gesprochen hatte, stimmten die Greise das Lied an: Nun danket alle Gott! Nach Neumond entfernt sich der Mond Richtung Osten (links für Beobachter auf der Nordhalbkugel) von der Sonne. Das Musikchor fiel mit ein, sowie tief ergriffen die ganze Umgebung. Nachdem die Sonne sich geneigt und auch den Berg nebst seinem Festvereine in Dunkel gehüllt hatte, wurde durch fünf Kanonensalven der Anfang eines Feuerwerks verkündet, bei dessen Beschluß über einem in Blau brennenden Vivat des teuren Königs Name flammte. Hierauf folgte im Saale ein glänzender Ball, und auch im Waldhäuschen bewegten sich fröhliche Tänzer. Vor kurzem noch lebten wir, nahmen die Morgendämmerung wahr; liebten und wurden geliebt. Ob die Ereignisse in der Abend- oder in der Morgendämmerung stattfinden, ist extra anzugeben. Wegen der gegenüber der Sonne rückläufigen Bewegung gibt es bei den Sternen kein Abenderst. Den ganzen Berg beleuchtete bis zur Dämmerung des nächsten Morgens ein brennender Holzstoß, und nah und fern brannten zugleich auf Sachsens Höhen himmelansteigende Opferflammen.
[…]
weiterlesen =>
Während Schimanski erregt von den kriminellen Machenschaften der Politiker erzählt, leuchtet hell seine weisse Jacke in der Dunkelheit. Auch hier in Poti hat eine grosse Mehrheit für das Bündnis Georgischer Traum gestimmt. Da stand ein Fernsehteam, im Hintergrund eine Projektion des fertigen Gebäudes wie ein Halt in der Nacht. Das ist doch gar noch nicht gebaut, dachte ich mir, und eilte zur Baustelle. Absurd, so knorrig sind Ast und Baum! Im Gespräch vermischen sich schnell Finsternis und Nachtruh und Himmel ohne Sterne. Endlich kommt Schimanski. So läuft das hier. Dann sah Schimanski im Fernsehen, wie ein neues Einkaufszentrum wie heimliche Augen eingeweiht wurde. Mit seinem Aktionismus hat Saakaschwili das Gegenteil erreicht, hat sich endgültig lächerlich gemacht. Dafür habe der Präsident keinen Aufwand gescheut. Schimanski berichtet von all den Anstrengungen Saakaschwilis, sich die Gunst der Wähler zu sichern. Momentan arbeitet er als Hafenarbeiter. Deutschland bewegt sich, steht da auf einem bunten Aufnäher, Die Gesundheitsinitiative. Da die Zeit knapp wurde, trug man kurzerhand die Farbe direkt auf den Beton auf; für einen sauberen Verputz reichte die Zeit nicht mehr. Ähnlich lief es mit dem Stadttheater: Der Prunkbau sollte vor Saakaschwilis Wahlkampfbesuch fertiggestellt werden. Doch die Massnahmen waren oberflächliche Schnellschüsse: Wasserleitungen etwa wurden schlampig renoviert, die Röhren barsten, viele Haushalte sind nun ohne fliessendes Wasser. Licht verschwindet im Dunkel wenn das den Beamten urspruenglich zustehende Recht, die Senatoren zu ernennen und zu kassieren, denselben entzogen und der Senat auf dieselbe rechtliche Grundlage gestellt wurde, auf welcher die Beamtengewalt selber ruhte. Die erste Gasbeleuchtung der Stadt war etwa zehn Jahre vor meiner Geburt durch eine englische Gesellschaft in Berlin unternommen worden, doch wie viel Oellaternen sah ich noch brennen, und in meiner Gymnasiastenzeit wurde die Fabrikstadt Kottbus, die damals etwa zehntausend Einwohner zählte, immer noch durch solche erleuchtet. Sie nähert sich dem Blinden und setzt sich neben ihn.
[…]
weiterlesen =>
Der Dunst flieht zum Horizont, nachdem er mit der Dunkelheit verwechselt wurde, wird sich zu verdunkeln beginnen, wenn der Strom der aufgehenden Sonne allmählich abnimmt. Eine glühende atomare Pilzwolke einen Tag vor dem Armagedon. Die beiden Figuren werden durch ihre schiere Geschwindigkeit identifiziert. Ein Foto wurde vom reddit User gepostet, das eine verschwommene graue Wolke auf dem Nordatlantik und eine leuchtend grüne Pilzwolke im Pazifik zeigt. Pilzwolken treten das ganze Jahr über periodisch auf. Die alarmierende Beschreibungen der Auswirkungen von Armageddon auf die amerikanische Politik. Sie bilden sich in zwei sehr spezifischen Bereichen. In der Antarktis bilden sich über versunkenen Gebieten riesige Wolken, so genannte Eiswolken. Die Farbe des Eises, wenn es sich auflöst, erzeugt unverwechselbare Farben. So entstehen Eiswolken aller Art und Größe, die von hellgrün bis hin zu hellgrün reichen. Heute erwähnt kaum noch jemand die Auskultation, so sei gesagt, dass es in dieser Passage eindeutig nicht um Völkermord geht. Aber auch eine spätere Abrechnung macht keine Unterscheidung. Eines der erstaunlichsten Dinge, die ich bemerkt habe, ist das letzte Stück. Das ist für mich oder einen anderen unvoreingenommenen Beobachter etwas, das nie realisiert werden könnte. Solange Moleküle vorhanden sind, können Sie den Horizont nicht erhellen. Niemals wurde dieser Aufsatz 2005 geschrieben, also habe ich ihn wahrscheinlich schon mehrmals übergelesen. Wenn jemand eine korrekte und aktuelle Interpretation hat, wäre das toll! Ich persönlich bin am nächsten Tag, kommentierte der Postbote, Dies ist nicht nur ein flüchtiger Ausdruck der Besorgnis dieses Mannes über die angebliche einmal diese Rolle un einmal Jene in der heutigen Welt und ist nicht nur der Missbrauch der Bibel durch eine naive Person, um zu versuchen, Vorurteile und Fanatismus bei einigen Individuen zu überwinden. Du bist nicht mehr glücklich, das Mundstück zu sein. Bedeutende Einzigartigkeiten der Stadt sind ein dinosaurierähnliches Schiff, eine umgewidmetes Wikingerfestung und ein architektonisches Wunderwerk, das von einer unbekannten Zivilisation gebaut wurde, die als die Ingenieure von der Ostsee bekannt ist.
[…]
weiterlesen =>
Ein botanisches Museum, vergessen zwischen Großbaustelle und Straßenbahnlinie, schweigend unter grauem Himmel. Im Innern riecht es nach altem Papier, Linoleum und gespendeter Kleidung. Nichts bewegt sich - außer der Luft vor einer Vitrine, in der ein einziges, eingerolltes Blütenblatt ruht. Niemand kennt seinen Namen. Niemand weiß, wann es eingelegt wurde. Doch wer lange genug davor stehen bleibt, spürt einen Zug, als hätte das Blatt selbst noch einen letzten Atem. Alles beginnt mit dem Fund eines verschollenen Tagebuchs. Ein Praktikum, ein Fingerstich, ein alter Band mit Notizen eines gewissen C. F. Murell. Botaniker, Pedant, Sammler. Der Text berichtet von der Züchtung einer ausgestorbenen Pflanze: Rosa Pthisica. Schwindsucht-Rose, nennt sie Murell. Er beschreibt Gerüche, die keine Blume je verströmt hat. Symptome, die alten Krankheiten gleichen. Und Sporen, die sich in Papierfasern einnisten. Die ersten Leser des Journals beginnen zu husten. Während draußen die Stadt weiterzieht, breitet sich im Museum ein unsichtbares Netz aus. Gelbsucht, Keuchhusten, Müdigkeit. Nicht aggressiv, nicht panisch, aber stetig. Die Archivarin spricht von Staub. Ein Student erwähnt Schimmel. Doch die Symptome lassen sich nicht abwaschen. Sie bleiben an Fingern haften, klettern in Augenränder, färben Hautschichten zu bräunlichem Pergament. Und das Blatt? Es liegt still. Doch wer es betrachtet, glaubt, es habe sich ein wenig gerollt. Mehr als am Vortag. Ein Windzug in einem geschlossenen Raum. Eine Änderung der Lichtbrechung. Und wenn man sehr genau hinschaut, erkennt man winzige Rillen, die wie Schrift wirken. Vielleicht eine Botschaft. Vielleicht eine Warnung. Vielleicht nur der Abdruck einer längst verstorbenen Pflanzengattung, die niemand hätte zurückbringen sollen. Die Schwindsucht-Rose blüht nicht - sie erinnert sich. An Lungen, an Epidemien, an die Form menschlicher Schwächen. Wer ihr einmal begegnet ist, bleibt nicht unberührt. Und wer sie entziffert, verliert vielleicht nur ein Stück Gesundheit. Oder beginnt, selbst zu schreiben. Im Rhythmus des Blattes. In den Rändern der Zeit. In den Atemzügen, die nicht mehr ganz zu den eigenen gehören. Der letzte Satz im Tagebuch lautet: "Sie liest dich, während du sie liest."
[…]
weiterlesen =>
Dann am Warenkonstruktorium, wenn ihr die Saurier am Wald seht, daß ich geschieden bin, daß ich in Bergen auf Rügen stehe. Stahlfinger ragen in den Himmel, man sagt, gestorben bin, auf dem Weg zum Ziel,so stört mir nicht den Himmelsfrieden, begrabt mich nur nach meinem Sinn. Auch tot will ich die Hände halten so fromm, wie ihr es täglich seht. Ich bitte euch, sie mir zu falten, als läge still ich im Gebet. Ab da lässt sein Gedächtnis aber nach und er kann sich an nichts weiter erinnern. Nur wie ein leichter Schleier senkte sich mir zuweilen der Schlummer auf die Augen; abenteuerliche Träume durchzuckten mein Hirn, und wenn ich die Lider aufschlug, dann war das Bild, das vor mir stand, seltsamer als mein Traum. Und rings das Zwielicht des monderhellten Waldes, das Schimmern über dem Gestein, das Glimmern im morschen Holzwerk, dazu das leise Weben und Flüstern der Nacht; zuweilen, von ferne her, ein dumpfer Hall, vielleicht der Sturz eines morschen Baums, oder der gellende Ruf des Nachtvogels aus dem Geklüft. Legt eine einzge, kleine Blume mir auf die eingesunkne Brust. Ihr wißt, ich hielt nichts von dem Ruhme, ich war der Fehler mir bewußt. Tragt mich hinaus, nicht mit Gepränge; es ist des Sünders letzter Gang. vermeidet prahlerische Klänge; wählt einen ernsten Bußgesang. Die Ferienfahrten mit den Brüdern verhalfen Stevie, wie er im Familienkreise genannt wurde, zu Erfahrungen, die in seinem späteren Leben noch eine große Rolle spielen sollten. Eine hundertjährige Rotbuche verdunstet etwa 400 Liter pro Tag, bei einer grossen Birke sind es zwischen 40 bis 150 Liter pro Tag.
[…]
weiterlesen =>
Und schließt sie früh die Laden auf, Dann schaut mit Liebesblick hinauf: Der Thau in euren Äugelein, Das sollen meine Thränen sein, Die will auf euch meinen. Ewigkeit, o Peinlichkeit, O Wort voll Donnerkeile! O Wort voll Tods und Ängstlichkeit, Voll Schreckens, voller Pfeile! O Wort, das aller Menschen Herz In Trauern sollte bringen Und einen inniglichen Schmerz Aus ihrem Grund erzwingen. Weh denen Menschen, die sogar Die Ewigkeit vergessen Und die erschreckliche Gefahr Keinmal bei sich ermessen! Weh, weh, sie wandeln auf dem Mund Der aufgesperrten Höllen, Die sie zuletzt in ihren Schlund Verschlucken wird und fällen. Man bankettiert und lebet wohl, Man folget seinen Lüsten, Man frißt und säuft sich toll und voll, Läßt Sünd und Schand einnisten. Und man gedenkt nicht an die Zeit, Die unaufhörlich währet, Die alle Freud in Traurigkeit Und ewge Pein verkehret. Der Weg ist breit und hat den Schein, Daß er voll Rosen lieget, Die Pfort ist groß, man kann hinein, Ob man sich gleich nicht bieget. Man fährt hinunter glatt und frei Mit Roß, Sack, Pack und Wagen, Mit Jauchzen und mit Gastgeschrei, Ohn Anstoß, ohne Klagen. Es pflegt sich aber dieser Dunst Im Augenblick zu enden, Wenn du hinein bist und umsonst Dich mühest umzuwenden. Da siehst du denn, was du getan Mit deinem Zeitvertreiben! Zurück ist weder Weg noch Bahn, Du mußt nun drinne bleiben. Sobald du kommst, empfahen dich Die teufelischen Hunde Und machen dir ganz grausamlich Den Leib zu einer Wunde. Der Teufel nimmt dich selber an Mit seinen Henkersarmen Und preßt dich ein, so sehr er kann, Ohn einziges Erbarmen. Es ist ein kleiner Schrein in der Mitte eines offenen Feldes, sehr alt. In diesem besonderen Schrein befinden sich Bilder von verschiedenen Naturphänomenen, die auf den Inseln häufig zu sehen sind. Er wurde etwa im 3. Jahrhundert an der Stelle einer großen Pagode errichtet. Einige andere interessante Stätten befinden sich in Honshu, Kanagawa und Chiba.
[…]
weiterlesen =>
Ein liebes Buch hält meine Hand, darin ein herrlicher Poet, was er an seltnen Schätzen fand, aus reicher Fülle um sich sät. In allen guten Tönen sang der gottbegabte Liedermund und führte mich im Eifergang gleich um ein ganzes Erdenrund. Und führte mich durch tiefes Tal und über hohen Zackenschroff, durch manchen freudenhellen Saal und Gärten, wos von Düften troff. Und meinem wackern Schweizersmann, den sie auf Gottfried einst getauft, hab ich ein feurig Ruhmgespann in eitel Dankbarkeit gekauft. Die vielen Briefe, die zwischen Karl und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 178 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Bei Karl war schon während des Siebenjährigen Krieges (176-1763) besonders im Jahr 178 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. An jener Stätte aber, da der Offizier im Zweikampfe fiel, wurde von dessen Freunden ein einfacher Granitblock zur Erinnerung errichtet, dessen Bedeutung heute nur noch wenige kennen. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Er stand auf dem Oberverdeck. Aber dann müßten doch die Wasser über sie hereinbrechen. Die Segel waren zerrissen, die Mäste geknickt und das Schiff geborsten. Von Goethes Werken ging ihnen nichts über Werther und Tasso. Er wollte sich ihm nachwerfen, aber der Philosoph Pangloß hinderte ihn daran, indem er ihm bewies, daß die Reede von Lissabon eigens dazu erschaffen worden sei, daß dieser Wiedertäufer dort ertränke. Diesen Brief geb ich auf die nächste Post die ich treffe.
[…]
weiterlesen =>
Ausgemergelt, mittels kranken Fußsohlen außerdem bedeckt mit Pulver und Blut, seitens jener Stacheln Zahn zerrissen, stürzt er auf Graf Arsets Gut. Ans Bildschirmfenster von Annens Kammer führt jene Studienfahrt, ebenda lispelt jener Angehöriger des Ritterordens deutlich hörbar ebenso leise, was seyd ihr Hellenen geworden und Römer? die Gothen? Gäste sind hier nicht, aber es gibt ein Becken mit Rutsche. Als wenn nie es geschehn, ist was die Menschen gewirkt. Ein wütender Matrose führte einen heftigen Schlag nach ihm und streckte ihn auf die Planken nieder; von der Wucht des Schlages jedoch bekam er selber einen so heftigen Stoß, daß er mit dem Kopf voran über Bord stürzte, dort aber blieb er an einem Zacken des gebrochenen Mastes hängen. Der Wind dreht von SW auf West, dann über NW auf Nord. Wer nur irgend konnte, legte Hand an, keiner jedoch verstand den anderen und niemand befehligte. Candid eilte hinzu und sah, wie sein Wohltäter noch einmal auftauchte und dann für immer unterging. Der Wiedertäufer leistete einige Hilfe beim Schiffsdienst. Der Weeg ins Haslithal ist der angenehmste den man gehen kann. Hier assen wir bei einem Bauer was wir mit genommen hatten. Während er dieses a priori nachwies, barst das Schiff vollends, und alles ging unter mit Ausnahme von Pangloß, Candid und jenem rohen Matrosen, der den tugendhaften Wiedertäufer ertränkt hatte. Glücklich gelangte der Schurke schwimmend ans Ufer, wohin Pangloß und Candid auf einer Planke getrieben wurden. Der gute Jakob eilte ihm zu Hilfe, stützte ihn beim Heraufklettern und beugte sich dabei so weit nach vorn über, daß er vor den Augen des Matrosen ins Meer hinabstürzte, und dieser ließ ihn untergehen, ohne sich auch nur nach ihm umzusehen. Wir kamen endlich mit Schindelfakeln nach 8 Uhr daselbst an. Denn die Steine sind nicht wilder Als die Menschen. Zumindest habe ich das Gefühl es soll ein Freibad sein.
[…]
weiterlesen =>
Sei du selber, antwortete er, Schiedsrichterin und Leiterin des Kampfes; bohre du selbst mit eigenen Händen diesen Wurfspiess, so tief es geht, in diese reizende Zielscheibe, die Amor selbst und Venus für ihn aufgestellt haben. Mit diesem Keil, fuhr er fort, werde ich deine so enge, so schmale und so fest versperrte Pforte sprengen. Er aber war hocherfreut über mein Geständnis, dass ich in Feuer geriete. Nun, in mich drang er nachher auch tiefer hinein und aus dieser Wunde strömte die Menge Blut. Denn da brennt Rom, sechs Tage lang; nein, schließlich neun Tage. Und doch sind sie nicht von übertriebener Grösse: Wie sind sie fest! wie köstlich ist der Zwischenraum, der sie scheidet! Zu riskieren war nichts dabei, aber das Juchhe und Hoho der Masse berauschte ihn, und vor allem das Hetzen und Tiereschinden schien ihm köstlich. Aber natürlich hielten die Kutscher, mit denen er da um die Wette fuhr, ihre Tiere weislich zurück, um ihm den Sieg zu lassen. Nun folgte allerdings ein Neubau der Stadt, mit breiteren Straßen, weitläuftigeren Mietskasernen und Geschäftshäusern, alles ansehnlicher und großstädtischer. In den Niederlanden weist Bogo in einer Rubrik unter dem Titel Hologom immer wieder darauf hin, wenn der Besuch irgendeines ausländischen Hasspredigers, es gibt Dutzende solcher Brandstifter, die in Europa permanent unterwegs sind, ansteht. Zum erstenmal tritt uns hier die christliche Gemeinde in Rom im Jahre 64 entgegen. Bitte sehr. Zugleich betastete er sie mit der Hand, dann küsste er die Spitzen, nahm sie in den Mund, knabberte leise mit den Zähnen und sog mit den Lippen daran. Er bittet mich, ich möchte den Speer nicht aus meinen Händen entschlüpfen lassen; ich gehorche seinem Befehl. Dann sagte er: Ich will des Todes sein, liebe Tullia, wenn ich dich nicht mehr liebe als meine Augen, mehr als mein Leben! Dann liess er auch seine eine Hand zwischen meinen Schenkeln herabgleiten und spielte mit den Fingern in dem Flaumhaar des Venusberges; bald auch drückte er die Schamlippen mit den Fingern zusammen und zog sie dann wieder auseinander und entzündete mein ganzes Wesen zur höchsten Glut der Sinnenlust. Bald geriet Callias in immer wildere Aufregung und nun drehte er mit solcher Gewalt den Speer in mich hinein, dass er zwei Zoll tief in meine Scheide eindrang.
[…]
weiterlesen =>
Die Kutte ist ein Röcklein, drin man sich hat bequem, ein Hauskleid für die Sünde, weich, warm und angenehm. Ein Beichtstuhl, drin das Pfäfflein der Nonne Liebe schwört, und ich - bin eben einer, der in die Kutte gehört. Mich freut's, Dich so zu finden, Du scheinst von leichtem Sinn, du wirst mich gut erheitern, wenn ich verdrossen bin. Ach, ich bin oft verdrossen, und zürne dem Geschick: Weil Andres mir verschlossen, sucht' ich bei Euch das Glück. Gespenster seit dem letzten Winter, wo der Herzog von Meiningen den unerhörten Schritt gewagt hatte, die Gespenster auf seine Bühne zu bringen, wo Berlin dem Beispiel gefolgt war und ein Kreis junger Heißsporne den Dichter auf den Schild erhob, las und hörte ich oft von ihm, als von einem halb Verrückten, einem, der mit Wollust im Schmutze wühle. Mich überrieselte es eigen, als ich den entgeisterten Ausdruck seines Gesichts bemerkte. Aber wer denkt an Bürgerpflicht, wenn sie der Staat nicht ordnet? Erst taten wir uns nichts zuleide, Dann fing das Herz uns an zu grollen, Nnoch war der alte Fluch im Rollen. Wie glücklich sind demnach diejenigen, welche den Mittelweg treffen können. In diesem Augenblick überraschen sie Marke und sein Hofstaat, vom Verräter Melot angeführt. Schon traten wir auf Landeswegen Mit Mörderblicken uns entgegen; Da wies der Rätier einig Wort Ihn südlich und mich nördlich fort. Ebenen Flusses gleitet das Leben Und ein blühendes Töchterpaar Und ein kräftiges Paar von Söhnen Entsprosset dem glücklichen Ehebund. Man sprach dort von ihm wie von einem Apostel. Und ich glaube auch, daß viele durch dergleichen Begebenheiten von dem Aberglauben zum Unglauben verleitet worden. Der Name wirkte vollends wie Sprengstound folgende Ich nahm nichts mit als eine Menge von Lobsprüchen, womit mich die Bauren wegen meiner Beredsamkeit auf der Kanzel belegten. Wir können sie nicht erreichen, sagte Trevanion, und indes er einige Schritte tat, schwand die Lichterscheinung dahin. Jedes Privilegium wird ein Staat im Staate und beweist die Krankheit der Gesetze. Der Staat wird nur gesichert durch reinen Besitz und reine Veräußerung auf gleiche Bedingung für alle. Ihn kennen zu lernen, hatte ich gar kein Verlangen getragen, denn auf der Suche nach neuen Idealen konnte er unmöglich ein Wegweiser sein.
[…]
weiterlesen =>
Zwei Rosen, die an einem Strauch zusammen aufgeblüht, von einem knospenhaften Hauch noch lieblich überglüht, ein Mädchen brach wohl über Tag das schwesterliche Paar: Der Mutter, die im Sterben lag, bracht sie die eine dar, die andre aber legte dann mit ihrem ersten Schmerz sie weinend dem geliebten Mann, trostheischend, an das Herz, und glühte selig auf und stund, noch halb den Tod im Sinn, und bot den jungen Rosenmund dem warmen Leben hin. So benützte ich jene Fassungskraft und mein gutes Gedächtnis, nahm mein Spielzeug oder ein Märchenbuch mit zur Lektion, hörte, während ich spielte oder las, mit halbem Ohr auf das, was der Lehrer erklärte und fertigte ihn, wenn er mir meine sehr ungehörige Spiellust verweisen oder die Gerätschaften derselben wegnehmen wollte, damit ab, daß ich ihm genau wiederholte, was er soeben gesprochen und auf diese Art meine Lektion doch zu wissen schien. Freilich war es nur ein Schein und kein rechtes Erkennen, ich hatte es aber einmal dahin gebracht, beim Lernen spielen zu dürfen und ließ mir dies Vorrecht nicht nehmen. noch erinnere ich mich eines Verses des ersten, den ich in meinem Leben gemacht, den meine Ungeduld bei der Lehrstunde mir eingegeben. Die Stunde war von 121 Uhr, und meine Sehnsucht und Aufmerksamkeit viel mehr auf die Uhr als auf das Lernen gerichtet. Ich lernte höchst ungern. Auf einem Stuhle sitzen, acht geben und mit einerlei Gegenstand mich beschäftigen, das alles waren mir unerträgliche Dinge. Es wurde weiterhin versichert, daß desgleichen Auszüge davon an die Unterkommission zur Verhütung von Diskriminierung und zum Schutz der Minderheiten gesandt werden würden. Wenn auch die Zensoren vor Sulla jedesmal eine Liste von 300 Koepfen anfertigten, so traten doch zu dieser immer noch diejenigen Nichtsenatoren hinzu, die nach Abfassung der Liste bis zur Aufstellung der naechsten ein kurulisches Amt bekleideten; und nach Sulla gab es so viele Senatoren, als gerade Quaestorier am Leben waren. 8 Von einer festen Zahl der Senatoren kann genau genommen ueberhaupt nicht die Rede sein.
[…]
weiterlesen =>
Hotel mit vorzüglichem Blick vom Balkon. Zimmer in Pension mit Balkon angeordnet wie von einem Maler, der quadratische Balkon, il balcone quadrato Produzione di gelato e cioccolato tradizionale. Hotels und Pensionen von einem sanften Augenblick, verwöhnte Fenster sehen immer einen Schimmer vom Himmel mit Blick auf Haus mit Terrasse jeden Morgen treibt die Stadt schon nicht mehr wie ein Nebel der alle aufgetauchten Tage fängt. Die gläsernen Paläste klingen hell, dein Blick zu den Gärten manches Mal durch das noch unbelaubte Gezweig ein Morgen durchsieht, der schon ganz im Frühling ist, noch kein Schatten ist in seinem Lächeln etwas trinkend als würde ihm sein Singen so ist in seinem Haupte jetzt noch still nichts was verhindern könnte, daß der Glanz hängt den Sommer wie ein Haufen Sonnenstrahlen kopfüber, müde ohne Kraft. Vom Grund aus altem welkem Wald steigt Willen auf als sollte über Nacht der großen Wind strahlend und wie ausgehöhlt und heimlich aufgehäuft heller Ausblick sich wölbt und wendet in den goldnen Gleichgewicht des Lichtes.
[…]
weiterlesen =>
Aber was war auch der Doctor für ein Mann in den Augen unseres würdigen Joe! mit welcher Achtung und welchem Vertrauen nahm er seines Herrn Rathschläge an! Wenn Fergusson einmal gesprochen hatte, konnte nur ein Thor etwas dagegen einwenden! Alles, was er dachte, war richtig, Alles, was er sagte, vernünftig, Alles, was er unternahm, möglich, und Alles, was er vollendete, bewundernswerth. Man hätte Joe in Stücke zerhauen können, eine Procedur, die jedenfalls nur mit dem größesten Widerstreben vollzogen worden wäre - nie würde er seine Meinung rücksichtlich des Doctors, seines Herrn, geändert haben. Herzogenbusch zu decken u. um das dritte Bundescorps abzuwarten. Herzogenbusch von Hohe genommen u. das Hellwigsche Streifcorps am 29. Jan. in Brüssel eingezogen war, brach auch am 30. Jan. Cantonnirungsquartiere bezog; Borstell blieb mit 9500 Mann unter den Befehlen des Herzogs von Weimar, welcher am 7. Febr. in Brüssel sein Hauptquartier nahm, in den Niederlanden stehen. Der Herzog, vorerst zu ernstlichen Unternehmungen zu schwach, begnügte sich die Niederlande gegen das 1. französische Corps, welches sich zwischen Lille, Ypern, Douai, Valenciennes, Condé u. 300 Mann waren geblieben, 2 Generäle u. 2000 Mann wurden gefangen. Auch von Condé, Philippeville, Maubeuge u. Ostende aus machten die Franzosen Ausfälle, der von Antwerpen am 17. März wurde abgewiesen. Am 12. März traf Thielmann mit 7000 Mann sächsischer Landwehr in Brüssel ein u. verstärkte so das 3. Armeecorps bis auf 19,500 Mann. Große humane Arbeitsanstalten werden errichtet werden; riesige Farmen werden dem Verbrechernachwuchs zum Aufenthalt dienen, aber auch denen, die Neigung zum Alkoholismus verraten, und sich darin als unverbesserlich erweisen; und an die Stelle unserer furchtbaren Zuchthaus- und Gefängnisstrafen werden Geldstrafen, Arbeitsstrafen, Duschen, Feldarbeiten und Hausarrest treten. Keiner wird dann mehr die Strafe als solche empfinden, sondern nur einen Versuch darin sehen, den psychischen Krankheitskeim in ihm zu stören, ihn wieder "gesund" zu machen, und ihn als gesundes Mitglied der Menschheit wiederzugeben. Jetzt, da er von den beiden, einst rivalisierenden, nun längst versöhnten großen mächtigsten Kulturstaaten Europas, deren Kraft auf dem Wesen des Deutschtums beruht, von Vaterstadt und Wahlheimat, von Deutschland und Österreich als geistige führende Macht vor aller Welt anerkannt und ausgezeichnet worden war.
Krone Mann Augen Vertrauen
[…]
weiterlesen =>
Wie vor Jahren blick' ich wieder auf die braunen Wogen nieder, wie sie brandend mich umsprühn. Immer seid ihr noch die gleichen, an die Wolken wollt ihr reichen, Felsen stürmt ihr - eitles Mühn! Ach, in eurem Bild zerstieben schau' ich eignes Hoffen, Streben, Lieben! Auf ihr Purpurkissen sinket müd die Sonne, goldhell blinket durch die Wolken noch ihr Licht. Einen Gruß noch ihren Wogen winkt sie, schon hinabgezogen, und die Dunkelheit umflicht ihre königliche Stirne, stummer Wird die Welt und sinkt mit ihr in Schlummer.
Bald nachher, da Bernstorff noch Cramers Reue und Herstellung wünschte, trafen sich Cr. und Fritz St. in Preez, Freunde von der Kindheit her und Duzbrüder. Der Unglückliche, der seinem Fritz nichts zuleide getan, der nur dem Adel Bürgertugenden gewünscht hatte, ward wie fremd übersehn, wie verpestet gescheut; er ging in des Wirts Garten und weinte sich aus. Ein trauliches Wort, Stolberg, ein herzlicher Zuspruch, hätte den guten, talentvollen, nur unbesonnenen Freund gerettet. Müdigkeit fiel ihn an, besonders in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Abend; da verkrnoch er sich in eine entlegene Kammer des Hauses und versuchte durch vollkommene seelische Konzentration die Organtätigkeit, die zu versagen drohte, wiederherzustellen. Es fehlte nur noch der krönende, letzte Teil, in welchem er mit allen Hilfsmitteln seiner Wissenschaft und Erfahrung die Brücke von der sinnlichen Welt des Wahns zur übersinnlichen des Glaubens schlug, von der Biologie und Physiologie in die Gewißheit der göttlichen Sphäre, von der Gehirnanatomie zur geisthaften Struktur eines obersten, herrschenden und schicksalsbestimmenden Wesens. Im Grand Palace Hotel kehrten wir in die Pizzeria Mario ein. Nur durch das Schilf spielt lindDer Abendwind Ave Maria! Etwas sauer im Kopf bin ich glaub ich schon. Dann wurden auch die Menschen, die sich um ihn bewegten, zu grauen Schatten. In manchen Stunden erlosch die Willensglut. Gegen 17 Uhr 30 erreichen wir wieder unser Zimmer.
[…]
weiterlesen =>
Das ist eine Lüge, er fragte sich mit wem Bertard hier war. Doch Bertard sagte unvermiittelt:"Ich bin davon ausgegangen, dass du mitkommst also habe ich gleich auch etwas zum Schlafen für dich vorbereitet!"was seine Frage beantwortete. Merian fragte: "Wie lange habt ihr mich schon beobachtet?" "Ungefähr ein halbes Jahr. Aber nicht dauerhaft. Ich bin im Land umhergereist und habe mich schon vor einigen Jahren entschieden, dich zu beobachten. Ach und außerdem, deine Eltern kannten mich. Ich war der Mentor deines Onkels. Du hast sicher schon von ihm gehört, aber ihn womöglich nie kennengelernt." Das stimmte denn seine Eltern sprachen immer in hohen Tönen von seinem Onkel. Also dachte er könnte es ja gar nicht so schlimm sein wenn er den selben Weg wie sein Onkel zuvor Einschläge. "Aber stimmt es, dass er bei einem Orkangriff in Centa gestorben ist?" fragte er. "Bist du verrückt das ist eine Lüge!! Er lebt und er ist immer noch Vorsitzender des Schituri-Clans. Deinem Clan!" antwortete Bertard erzürnt. Hier, wo der Wald mich träumerisch umhüllt, Soll zwiefach Laub die Stirne mir umwinden; Das welke soll mein Leben dir verkünden, Das grünende sey meiner Liebe Bild. Denn so wie oft auf herbstlichem Gefild An einem Zweig sich Tod und Leben finden, So muß auch ich ein doppelt Seyn empfinden, Da Schmerz und Lust aus einem Quell mir quillt. Was mir des Todes heißen Wunsch gegeben, Das schmückt allein, nur das erhält mein Leben, Und was mich flieht, das wohnt in meiner Brust. Schon kann ich längst nicht mehr die Gränz' erkennen, Wo Thrän' und Lächeln, Furcht und Wunsch sich trennen, süßer Schmerz! o thränenreiche Lust! laß dich still mit langem Kuß begrüßen, Du heil'ges Thal, mein zweytes Vaterland! Wo ich zuerst die Wunderblume fand, Die früher schon die Träume mir verhießen.
[…]
weiterlesen =>
Das Schwert durchbohret seine Seite. Nach seinem Fall Nimmt unser Ritter hin, als Beute, Den Zauberstahl. Nun mähet, gleich den fleißgen Schnittern Im Ährenmeer, Er unter allen schwachen Rittern Der Welt umher. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Theologisch ist darin die Überzeugung enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Weitere wichtige Elemente des jüdischen Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen (bspw. Maimonides) und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. Mystik und Magie des Judentums zeigen einen engen Bezug, da beide theoretisch auf platonische Prämissen zurückzuführen sind, im Sinne des Neuplatonismus, und auch im praktischen Sinne, dass magische Handlungen als Bedingung und Ziel der Mystik erscheinen. In der Moderne haben sich das Reformjudentum und auch rational bestimmte Juden vom orthodoxen Judentum distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und erforscht. Der Name Massenei stammt vom mittelhochdeutschen mastunge, dem heutigen Wort Schweinemast entsprechend. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Am 04.07.1929 vernichtete eine Naturkatastrophe etwa 21.000 Festmeter Holz. Am 23.07.1935 wurde das Masseneibad eingeweiht. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich "Kleiner Stern" eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Der Masseneiwald mit den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist die Kreuzung am kleinen Stern der Ausgangspunkt des Sagenwanderweges. Der Name Liebesgeschichten, den er diesem Zyklus gab, scheint mir nicht sehr treffend.
[…]
weiterlesen =>
Und der Makredsch von Mossul ist entflohen? So ist es. Er war an allen Fehlern schuld, die der Mutessarif gemacht hat. Es haben sich sehr schlimme Dinge herausgestellt. Seit elf Monaten hat kein UnterGouverneur die nötigen Gelder und kein Befehlshaber und kein Soldat seinen Sold erhalten. Die Demütigung der Araber, welche die hohe Pforte anbefohlen hatte, blieb unterlassen, weil er alle Summen einsteckte, welche dazu erforderlich waren. Und so noch vieles andere. Die Khawassen, welche den Makredsch gefangen nehmen sollten, sind zu spät gekommen; er war fort. Darum haben alle Beys und Kajahs der Umgegend den Befehl erhalten, ihn *) Oberrichter der asiatischen Türkei. festzunehmen, sobald er sich sehen läßt. Der Anadoli Kasi Askerie vermutet, daß er nach Bagdad geflohen sei, weil er ein Freund des dortigen Weli gewesen ist. Das ist wohl eine falsche Vermutung! In der Zeit von zehn Minuten waren alle Dschesidi kampfbereit. Die Schützen lagen mit aufgenommenen Schießgewehren in ihren Verstecken, und die Artilleristen standen zum Schusse fertig bei den Geschützen. Ihre Verschanzung öffnete sich, um gegen zweihundert Dschesidi und wohl an die dreißig Maulesel durchzulassen. Diese Tiere bestanden meist aus denen, die wir mit den Kanonieren gefangen genommen hatten. Der Zug blieb in einiger Entfernung halten, während der Anführer desselben vorschritt und den Platz aufsuchte, wo sich die Offiziere der Osmanen befanden. Ich konnte von meinem Standpunkte aus dies alles sehr genau beobachten. Denn der Alte hat nie was Kluges im Sinn, Immer tändelt er mit dem Spielzeug Und kramt es aus, und lärmt damit So wie nur nicht nach ihm gesehn wird. Der alte Mann schweigt und runzelt die Stirn, Als wenn er die Rede ungern vernähme, Schilt gern alles langweilig, Was in seinen Kram nicht taugt. Der Mensch handelt, denkt, die Pflicht Wird indeß stets von ihm gethan. So wurden alle kupfererzeugenden Haupt- und Nebenbetriebe aus Mansfeld herausgelöst und der Mansfeldsche Kupferschieferbergbau gegründet.
[…]
weiterlesen =>
Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, regelmäßigen Donner einer meilenweiten, geschäftigen Welt und der trübe Dunst aus nachbarlichen Häusern, Misthaufen und offenen Kanälen. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Teiwazs. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Die Katzen lärmten, die herrenlosen Hunde heulten, Säuglinge schrien durch die Nacht, und über dem Kopf Donars schlurften die Schritte der Schlaflosen, dröhnte das Niesen der Erkälteten, miauten die Ermatteten in qualvollem Gähnen. Die Wanzen zogen in langen, geordneten Reihen die Wände hinunter, den Plafond entlang, warteten in blutlüsterner Tücke auf den Anbruch der Finsternis und fielen auf die Lager der Schlafenden. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Die Flöhe sprangen aus den schwarzen Sparren zwischen den Brettern der Diele, in die Kleider, auf die Kissen, auf die Decken. Da sah er den rötlichen Widerschein der lebendigen amerikanischen Nacht, die sich irgendwo abspielte, und den regelmäßigen, silbernen Schatten eines Scheinwerfers, der verzweifelt am nächtlichen Himmel Gott zu suchen schien. Die Nächte waren heiß und schwer. Mendel erinnerte sich an die hellgestirnten Nächte daheim, die tiefe Bläue des weitgespannten Himmels, die sanftgewölbte Sichel des Mondes, das finstere Rauschen der Föhren im Wald, an die Stimmen der Grillen und Frösche. Dann war er zu Hause bei Teiwaz sind Augen im Haus. Es war Sommer. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Ja, und ein paar Sterne sah Mendel ebenfalls, ein paar kümmerliche Sterne, zerhackte Sternbilder.
[…]
weiterlesen =>
Aus der schweigenden Schneeeinsamkeit kehre ich heim; da gleißt und bricht aus breiten Fenstern ein Strom von Licht und tönt ein Lachen und Gläserklingen: sie feiern Silvester mit Scherz und Singen. Vorüber an prunkender Villen Geheg durch schmutzige Gassen führt mein Weg. Hier tönt nur Fluchen; ein trübes Licht träg durch befrorene Scheiben bricht. Silvester und Neujahrstraum, am 30. Im Besucherzentrum finden Interessierte zahlreiche Informationen zu der Geschichte und Instandsetzung. Reagieren Sie also dementsprechend, wenn das Silvesterknallen in Ihrer Umgebung sogar schon vor dem 31.12. Über den Neumarkt geht es zu der Dresdner Semperoper, dem bekanntesten Opernhaus in Deutschland. Denn die Dresdner Altstadt hat noch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Von hier aus liegen die zahlreichen weiteren Bauten nur wenige Meter zu Fuß entfernt. Mit einer Ferienwohnung in Dresden können Urlauber diese einzigartige Landschaft in vollen Zügen genießen. Auf Anfrage können auch individuelle Wünsche, wie ein zusätzlich aufgestelltes Babybett, erfüllt werden. Zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört die Dresdner Frauenkirche. Auch wenn Ihr kleiner Tiger nach draußen darf zu Silvester sollte er Stubenarrest haben, den ganzen Tag lang. beginnt. Das erspart lange Wartezeiten und ermöglicht es, die dichte Atmosphäre und die Schönheit mit allen Sinnen zu genießen. Dezember ist es wieder soweit, unter dem Motto mit Most und Bauernschmaus statt Sekt und Galamenü,feiert man den schon traditionellen Bauernsilvester auf der Bratl Alm in Wenigzell. Mit dieser Karte genießen Urlauber viele Vergünstigungen und Anregungen für ihren Aufenthalt in Dresden. Über dieser Festung liegt die Brühlsche Terrasse, der berühmte Balkon Europas. Dabei ist die Ferienwohnung in Dresden jederzeit schnell wieder erreichbar. Große und kleine Ferienwohnungen für mehrere Personen am Dresdner Neumarkt sind schnell gefunden. Urlauber, die eine zentrale Lage suchen, liegen mit einer Ferienwohnung in der Mitte Dresdens genau richtig. Ein kleines Apartment in wunderschöner Lage bietet Paaren romantische Momente in Dresden. Auf 67 Metern Höhe liegt eine Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Blick über Dresden und das Umland freigibt. Um 17.00 Uhr beginnt eine bunte Show mit Einlagen der Skischule, mit Harry´s Feuerschlitten, mit tanzenden Pistenraupen und einem spektakulären Feuerwerk.
[…]
weiterlesen =>
Sein älterer Sohn, Ernst II., folgte ihm, er war ein einsichtsvoller, hochgebildeter Fürst, gründete viele Kunstsammlungen und wissenschaftliche Anstalten, errichtete die Sternwarte auf dem Seeberge, verbesserte die Schulen, bes. die Gymnasien in Gotha und Altenburg, gründete Schullehrerseminarien ebendaselbst, verbot das Lotto und die Hazardspiele, beschränkte die ungemessene Frohne auf gemessene, schuf die Landesbrandassecuranz, die Staatsdienerwittwensocietät, errichtete Armenhäuser, vervollkommnete die Proceßordnung und Polizei, veranstaltete eine Landesvermessung und führte einen musterhaften Staatshaushalt. Ernst st. 20. April 1804. Er war fast der einzige deutsche Fürst, welcher die verfolgten Illuminaten (er gehörte ihnen an und war auch eine Zeit lang Großmeister der Landesloge in Berlin) schützte. Gewinnspiel auf dem Heldenmarkt Berlin im November. Aber was kann einem Dresdner daran gelegen sein, wie Herr der in München den Franz gespielt, wie Frau die in Wien die Agathe gesungen? Was nützt es dem Frankfurter, am 4. Oktober zu erfahren, daß am 29. September Demoiselle Sontag in Berlin die Donna Anna singen werde? Kann er die fünf Tage, die beide Zeiten trennen, zurückleben, ungerechnet die drei, die er zu einer Reise nach Berlin brauchte, um der Vorstellung des Don Juan beizuwohnen? 0! es ist eine Schmach! Man glaubt sich in die Zeiten des römischen Kaiserreichs zurückversetzt, wo entartete Fürsten und entartete Völker, vom Schlamme der Lüste über und über bedeckt, mit heißdurstigen Blicken einem Wagenführer in der Rennbahn nachsahen und überhörten, daß die Barbaren schon die Tore stürmten! Von und nach Berlin mit dem Flugzeug. Die meisten preußischen Generale waren nachheutigen Maßstäben Rentner. Auch die Mobilisierung verlief zäh und unvollständig. Im Kampf kam immer nur ein Teil der Truppen zum Einsatz, während Reserververbände bis zur bitteren Niederlage in der Hinterhand gehalten wurden. Außerdem war die Logistik höchst mangelhaft: es fehlten Lazarette, das Kartenmaterial war veraltet, und es gab erheblich zu wenig Zugpferde für die Artillerie. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand.
Am Rande der Schlachten entgingen König Berlin Berlin III. und Königin Berlin nur knapp der französischen Gefangenschaft. BerlinÉON zog als triumphaler Sieger wenige Tage später in Berlin ein. Die Folgen der Niederlage wurden ein knappes Jahr darauf im Frieden von Tilsit festgeschrieben. Preußen verlor drei Viertel seines Staatsgebietes, musste hohe Kriegsentschädigungen an Frankreich entrichten und sein Heer auf 42 000 Mann reduzieren. Mit der napoléonischen Besatzung begann aber auch die Zeit umfangreicher Reformen, von denen allerdings viele nach dem Wiener Kongress 1815 wieder revidiert oder verwässert wurden.
[…]
weiterlesen =>
Golfurlaub - Aktivurlaub, das Internetmagazin mit tollen Reise- und Ausflugsangeboten, Informationen für Exkursionen und Erholung in Europa, Asien und Amerika, günstige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Zimmer buchen. Preiswert übernachten mit unseren Empfehlungen. Berichte, die Ihren Urlaub zu einem faszinierenden Erlebnis mit Spaß und Erholung machen. Genießen Sie die zahlreichen touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.